Löwenzahn (Taraxacum officinale): Biochemie und Studienlage

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Löwenzahn (Taraxacum officinale): Biochemie und Studienlage

Der Löwenzahn (Taraxacum officinale F. H. Wigg.) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in der Volksmedizin Europas und Asiens seit Jahrhunderten beschrieben. In der modernen Forschung findet er als Quelle bitter schmeckender Sesquiterpenlactone, von Inulin-Polysacchariden und phenolischer Verbindungen Beachtung. Belastbare Humanstudien zur gesundheitlichen Wirkung sind allerdings selten; die Mehrzahl der Daten stammt aus Zellsystemen und Tiermodellen.¹⁻³

Dieser Artikel beschreibt die wichtigsten Inhaltsstoffe der Löwenzahnwurzel, fasst die experimentelle Studienlage zusammen und ordnet die traditionelle phytotherapeutische Verwendung regulatorisch ein.

Botanik und Pflanzenteile

Löwenzahn ist eine ausdauernde krautige Pflanze mit langer Pfahlwurzel, gezackten Grundblättern und einem charakteristischen, endständigen gelben Blütenkorb. Pflanzenheilkundlich werden vor allem die getrocknete Wurzel (Taraxaci radix) und das blühende Kraut (Taraxaci herba) genutzt. In der modernen Phytochemie sind beide Pflanzenteile separat charakterisiert, mit jeweils eigenem Inhaltsstoff-Profil.¹

Inhaltsstoffe der Wurzel

Die Wurzel des Löwenzahns enthält eine Reihe sekundärer Pflanzenstoffe, deren Zusammensetzung von Erntezeit, Standort und Pflanzenalter abhängt.¹

  • Sesquiterpenlactone. Bitter schmeckende Verbindungen vom Eudesmanolid- und Germacranolid-Typ, darunter Taraxinsäure-Glykoside und Taraxacolid-Glykoside. Sie machen einen wesentlichen Teil der Bitterstoff-Fraktion aus.¹
  • Inulin. Lineares Fructan-Polysaccharid mit β-2,1-glykosidischer Bindung. Der Anteil schwankt deutlich nach Jahreszeit: In Herbstwurzeln werden bis zu 40 Prozent der Trockenmasse berichtet, im Frühjahr deutlich weniger.¹
  • Phenolcarbonsäuren. Vor allem Caffeoylchinasäuren, darunter Chlorogensäure; daneben Cumarsäure-Derivate.¹
  • Triterpene und Phytosterole. Taraxasterol, Taraxerol, β-Sitosterol und verwandte Verbindungen.¹
  • Mineralstoffe. Die Wurzel enthält relevante Mengen an Kalium, daneben Calcium, Magnesium und Eisen in moderater Konzentration.¹

Im Kraut treten zusätzlich Flavonoide (Luteolin- und Apigenin-Glykoside) sowie Cumarine in den Vordergrund.¹

Traditionelle Anwendung: regulatorische Einordnung

In der europäischen Phytotherapie ist Löwenzahn seit langem monographiert. Die deutsche Kommission E hat 1984 eine Monographie zu Löwenzahnwurzel mit Kraut veröffentlicht und führt darin Störungen des Galleflusses, Appetitlosigkeit und dyspeptische Beschwerden.⁴ Die European Scientific Cooperative on Phytotherapy (ESCOP) hat 2024 eine aktualisierte Monographie zu Taraxaci radix vorgelegt.³ Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat 2021 eine EU-Pflanzenmonographie zu Taraxacum officinale F. H. Wigg., radix angenommen.²

Wichtig für die Einordnung: Diese monographierten Anwendungsgebiete beziehen sich auf traditionelle pflanzliche Arzneimittel und Phytopharmaka. Sie sind regulatorisch nicht auf Nahrungsergänzungsmittel übertragbar, weil Nahrungsergänzungsmittel in der EU und in der Schweiz keine therapeutischen Indikationen führen dürfen.¹² Aussagen über die therapeutische Wirkung eines Stoffes bleiben dem Arzneimittelrecht vorbehalten.

Health-Claim-Status in der EU

Für Taraxacum officinale ist im EU-Register der gesundheitsbezogenen Angaben keine Angabe zugelassen. Die Anträge zu „botanical claims", also zu gesundheitsbezogenen Angaben für pflanzliche Stoffe, sind seit 2010 im sogenannten „On-Hold"-Status; eine abschließende Bewertung steht aus.⁵

Biochemische Charakteristik

Bitterstoffe und Verdauung

Sesquiterpenlactone gehören zu den intensivsten Bitterstoffen im pflanzlichen Reich. Im menschlichen Geschmackssystem werden sie über Bitterrezeptoren der TAS2R-Familie auf der Zunge erkannt.¹ Eine Expression dieser Rezeptorfamilie ist auch außerhalb der Zunge beschrieben worden, unter anderem im Magen-Darm-Trakt.¹³ Daraus werden in der Grundlagenforschung Hypothesen zu Sekretions- und Motilitätseffekten abgeleitet. Klinische Studien an Menschen, die diese Hypothesen für Löwenzahnpräparate prüfen würden, fehlen.

Polysaccharide und Mikrobiom

Inulin aus Löwenzahnwurzel ist im Dünndarm nicht abbaubar und erreicht weitgehend unverändert das Kolon, wo es als fermentierbares Substrat dient. Der Stoffwechsel des Dickdarms und die Leber stehen dabei über die Darm-Leber-Achse in Verbindung. Solche Fructane werden in Studien zu präbiotischen Effekten breit untersucht; die experimentellen Befunde stammen überwiegend aus In-vitro- und Tiermodellen, ein Teil aus Humanstudien zu Inulin aus anderen Quellen wie Chicoree. Spezifische, methodisch belastbare Humandaten zu Löwenzahn-Inulin sind nicht etabliert.¹

Polyphenole und Redox-Reaktivität

Die Caffeoylchinasäuren im Wurzel- und Krautextrakt, darunter die Chlorogensäure, gehören zur breit untersuchten Stoffklasse der Hydroxyzimtsäure-Derivate. In vitro lassen sich für diese Verbindungen Radikalfänger-Eigenschaften und eine Beeinflussung von Phase-II-Enzymen des Stoffwechsels darstellen. Inwieweit sich solche Beobachtungen aus dem Reagenzglas auf den Stoffwechsel beim Menschen übertragen lassen, ist eine offene Frage der Polyphenol-Forschung.¹

Studienlage

Modellstudien zur Leber

Mehrere experimentelle Arbeiten untersuchten Löwenzahnwurzel- oder -blattextrakte in Tier- und Zellmodellen mit hepatischen Endpunkten.

  • You et al. (2010) verabreichten ICR-Mäusen wässrigen Löwenzahnwurzel-Extrakt (1 g/kg Körpergewicht pro Tag) gemeinsam mit Ethanol und beobachteten im Vergleich zur ethanolbehandelten Kontrollgruppe niedrigere Serum-Aktivitäten der Transaminasen (Aspartat-Aminotransferase, Alanin-Aminotransferase) sowie der alkalischen Phosphatase und Laktatdehydrogenase. Parallel durchgeführte Versuche an HepG2/2E1-Zellen zeigten unter dem wässrigen Extrakt eine geringere zelluläre Schädigung als unter Ethanol allein.⁶
  • Mahesh et al. (2010) gaben Mäusen nach einer Belastung mit Tetrachlorkohlenstoff einen Ethanolextrakt beziehungsweise eine Sesquiterpenlacton-Fraktion aus der Wurzel und beobachteten niedrigere Marker einer hepatischen Schädigung im Vergleich zur unbehandelten Modellgruppe.⁷
  • Davaatseren et al. (2013) untersuchten ein wässriges Blattextrakt-Präparat an Mäusen unter einer Hochfettdiät und berichteten unter Extraktgabe (2 und 5 g/kg Futter) geringere Leberfettwerte, niedrigeres Körpergewicht und veränderte Marker der Insulinresistenz im Vergleich zur reinen Hochfettdiät.⁸

Diese Befunde sind in Maus- und Zellmodellen erhoben. Sie sind nicht auf gesunde oder erkrankte Menschen übertragbar; Humanstudien mit hepatischen Endpunkten zu Löwenzahn-Extrakten liegen nicht vor.

Modellstudien zum Lipidprofil

Choi et al. (2010) verfütterten cholesterinreich ernährten Kaninchen über vier Wochen ein Futter mit einem Anteil von 1 Prozent Löwenzahnwurzel oder -blatt. In der Blattgruppe lagen LDL-Cholesterol und Triglyzeride niedriger und das HDL-Cholesterol höher als in der Kontrolle. In der Wurzelgruppe waren nur die Triglyzeride niedriger; das LDL-Cholesterol lag dort höher als in der Kontrolle. Das Gesamtcholesterol unterschied sich in keiner der beiden Gruppen signifikant von der Kontrolle. Zusätzlich veränderten sich antioxidative Enzymaktivitäten.⁹ Aussagekraft der Studie: Tiermodell, kleine Stichprobe je Gruppe (sieben Tiere), keine Humanübertragung.

Pilotstudie zur diuretischen Wirkung beim Menschen

Clare, Conroy und Spelman (2009) gaben siebzehn freiwilligen Probanden über einen Tag eine ethanolische Zubereitung aus Löwenzahnblättern in drei Dosen. Gegenüber den zwei Tage zuvor erhobenen Ausgangswerten beobachteten sie nach der ersten Gabe eine erhöhte Miktionsfrequenz und nach der zweiten Gabe ein erhöhtes Verhältnis von Urinvolumen zu Flüssigkeitsaufnahme. Die dritte Gabe veränderte keinen der Messwerte.¹⁰ Die Studie war eine einarmige Pilotuntersuchung ohne Kontrollgruppe und ohne Verblindung; sie beschäftigte sich nur mit dem Blattextrakt, nicht mit der Wurzel. Eine quantitative Aussage zur diuretischen Wirksamkeit lässt sich aus diesen Daten nicht ableiten.

Systematische Übersichtsarbeiten

Sweeney et al. (2005) fassten im Rahmen der „Natural Standard Research Collaboration" die damals vorliegende Evidenz zu Löwenzahn zusammen.¹¹ Der Review von Schütz, Carle und Schieber (2006) beschreibt die Lage für die Substanzklasse insgesamt so: Phytochemie und experimentelle Pharmakologie sind breit beschrieben, kontrollierte klinische Studien an Menschen sind selten.¹

Einordnung

Die heute zugängliche Evidenz zu Taraxacum officinale beschreibt eine plausibel charakterisierte Stoffmischung mit teils bekannten, teils noch unklaren Wirkmechanismen. Sie reicht nicht aus, um über die monographierten traditionellen Indikationen hinaus eine gesundheitliche Wirkung beim Menschen quantitativ zu belegen. Insbesondere für die in der Werbung häufig postulierten Effekte auf Leberfunktion oder Lipidstoffwechsel liegen aus dem Humanbereich keine kontrollierten Daten vor.

Sicherheit, Kontraindikationen, Interaktionen

Die in der EMA-HMPC- und der ESCOP-Monographie behandelten Wurzelpräparate gelten unter den dort angegebenen Bedingungen als gut verträglich. Folgende Punkte sind für die allgemeine Einordnung relevant.²⁻³

  • Korbblütler-Allergie. Wie andere Vertreter der Asteraceae kann Löwenzahn bei sensibilisierten Personen allergische Reaktionen auslösen. Eine bekannte Überempfindlichkeit gegen Löwenzahn oder andere Korbblütler, etwa Ambrosia oder Beifuß, ist laut EU-Pflanzenmonographie eine Kontraindikation.² Zur selben Pflanzenfamilie gehören unter anderem auch Mariendistel und Artischocke.
  • Galleerkrankungen. Die EU-Pflanzenmonographie empfiehlt Löwenzahnwurzel wegen einer möglichen Anregung der Gallensekretion nicht bei Verschluss der Gallenwege, Gallengangsentzündung, Lebererkrankungen, Gallensteinen und anderen Erkrankungen der Gallenwege.²
  • Mögliche Interaktionen. Wegen des Kaliumgehalts und der traditionell beschriebenen harntreibenden Verwendung wird eine theoretische Wechselwirkung mit Diuretika diskutiert, insbesondere mit Schleifendiuretika und kaliumsparenden Diuretika. Die EU-Pflanzenmonographie meldet dazu keine Interaktionen, klinische Daten beim Menschen sind nicht etabliert. Bei bestehender diuretischer Therapie ist eine ärztliche Begleitung angeraten.²
  • Anwendungsdauer und Kinder. Die EU-Pflanzenmonographie empfiehlt die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren nicht, weil dazu keine ausreichenden Daten vorliegen. Halten Beschwerden während der Anwendung länger als zwei Wochen an, ist ärztlicher Rat einzuholen.²
  • Flüssigkeitszufuhr. Weil während der Anwendung eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr erforderlich ist, wird Löwenzahnwurzel laut Monographie bei ärztlich empfohlener Flüssigkeitsbeschränkung nicht empfohlen.²
  • Schwangerschaft und Stillzeit. Mangels kontrollierter Daten empfehlen die einschlägigen Monographien eine Verwendung in Schwangerschaft und Stillzeit nicht.²⁻³

Zusammenfassung

Löwenzahn ist phytochemisch gut beschrieben: Sesquiterpenlactone, Inulin, Phenolcarbonsäuren, Triterpene und Phytosterole bilden das Stoffprofil der Wurzel. Die experimentelle Studienlage stammt überwiegend aus Tier- und Zellmodellen; methodisch belastbare Humanstudien sind selten. Die traditionelle Anwendung in der europäischen Phytotherapie ist über Kommission-E-, ESCOP- und EMA-HMPC-Monographien dokumentiert und gilt regulatorisch für traditionelle pflanzliche Arzneimittel, nicht für Nahrungsergänzungsmittel. Im EU-Register der gesundheitsbezogenen Angaben ist für Taraxacum officinale keine Angabe zugelassen; entsprechende Anträge stehen im „On-Hold"-Status. Für die Einordnung einzelner Präparate sind die jeweiligen Sicherheitshinweise zu Allergie, Galleerkrankungen und Interaktionen mit Diuretika zu berücksichtigen.


Dieser Artikel dient der allgemeinen wissenschaftlichen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Diagnose. Bei Beschwerden, bestehenden Erkrankungen, Schwangerschaft, Stillzeit oder paralleler Medikamenteneinnahme ist eine ärztliche Abklärung erforderlich. Nahrungsergänzungsmittel können Neben- und Wechselwirkungen haben.

Quellenverzeichnis

  1. Schütz K, Carle R, Schieber A. Taraxacum: a review on its phytochemical and pharmacological profile. Journal of Ethnopharmacology. 2006;107(3):313-323. DOI: 10.1016/j.jep.2006.07.021. PMID: 16950583.
  2. Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC). European Union herbal monograph on Taraxacum officinale F.H. Wigg., radix. EMA/HMPC/475726/2020. European Medicines Agency; angenommen am 24.11.2021 (Erstfassung). Stabile URL: https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-monograph/final-european-union-herbal-monograph-taraxacum-officinale-fh-wigg-radix_en.pdf (Abruf: 2026-07-22).
  3. European Scientific Cooperative on Phytotherapy (ESCOP). Taraxaci radix (Dandelion root). ESCOP Monographs; 2024. Stabile URL: https://www.escop.com/downloads/taraxaci-radix-dandelion-root-escop-2024/ (Abruf: 2026-07-22).
  4. Bundesgesundheitsamt, Kommission E. Monographie Taraxaci radix cum herba (Löwenzahnwurzel mit Kraut). Bundesanzeiger Nr. 228 vom 05.12.1984.
  5. Europäische Kommission. EU Register on nutrition and health claims. Eintrag für Taraxacum officinale: keine zugelassene Angabe; Anträge zu pflanzlichen Stoffen seit 2010 „on hold". Stabile URL: https://ec.europa.eu/food/food-feed-portal/screen/health-claims/eu-register (Abruf: 2026-07-22).
  6. You Y, Yoo S, Yoon H-G, et al. In vitro and in vivo hepatoprotective effects of the aqueous extract from Taraxacum officinale (dandelion) root against alcohol-induced oxidative stress. Food and Chemical Toxicology. 2010;48(6):1632-1637. DOI: 10.1016/j.fct.2010.03.037. PMID: 20347918. (Modellstudie an ICR-Mäusen und HepG2/2E1-Zellen.)
  7. Mahesh A, Jeyachandran R, Cindrella L, Thangadurai D, Veerapur VP, Muralidhara Rao D. Hepatocurative potential of sesquiterpene lactones of Taraxacum officinale on carbon tetrachloride induced liver toxicity in mice. Acta Biologica Hungarica. 2010;61(2):175-190. DOI: 10.1556/ABiol.61.2010.2.6. PMID: 20519172. (Modellstudie an Mäusen.)
  8. Davaatseren M, Hur HJ, Yang HJ, et al. Taraxacum official (dandelion) leaf extract alleviates high-fat diet-induced nonalcoholic fatty liver. (Schreibweise „official" so im Originaltitel.) Food and Chemical Toxicology. 2013;58:30-36. DOI: 10.1016/j.fct.2013.04.023. PMID: 23603008. (Modellstudie an C57BL/6-Mäusen.)
  9. Choi U-K, Lee O-H, Yim JH, et al. Hypolipidemic and antioxidant effects of dandelion (Taraxacum officinale) root and leaf on cholesterol-fed rabbits. International Journal of Molecular Sciences. 2010;11(1):67-78. DOI: 10.3390/ijms11010067. PMID: 20162002. (Modellstudie an Kaninchen.)
  10. Clare BA, Conroy RS, Spelman K. The diuretic effect in human subjects of an extract of Taraxacum officinale folium over a single day. Journal of Alternative and Complementary Medicine. 2009;15(8):929-934. DOI: 10.1089/acm.2008.0152. PMID: 19678785. (Pilotstudie, n = 17, ohne Kontrollgruppe.)
  11. Sweeney B, Vora M, Ulbricht C, Basch E. Evidence-based systematic review of dandelion (Taraxacum officinale) by Natural Standard Research Collaboration. Journal of Herbal Pharmacotherapy. 2005;5(1):79-93. PMID: 16093238.
  12. Rechtsgrundlagen zum Verbot krankheitsbezogener Angaben bei Lebensmitteln: Verordnung (EU) Nr. 1169/2011, Art. 7 Abs. 3. Schweiz: Lebensmittelgesetz (LMG, SR 817.0), Art. 18, sowie Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung (LGV, SR 817.02). Gesundheitsbezogene Angaben sind in der Verordnung des EDI betreffend die Information über Lebensmittel (LIV, SR 817.022.16) geregelt.
  13. Wu SV, Rozengurt N, Yang M, Young SH, Sinnett-Smith J, Rozengurt E. Expression of bitter taste receptors of the T2R family in the gastrointestinal tract and enteroendocrine STC-1 cells. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America. 2002;99(4):2392-2397. DOI: 10.1073/pnas.042617699. PMID: 11854532.
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