Kognitive Beeintraechtigung bei Hashimoto-Thyreoiditis und Hypothyreose: Mechanismen und Differentialdiagnostik

Kognitive Beeintraechtigung bei Hashimoto-Thyreoiditis und Hypothyreose: Mechanismen und Differentialdiagnostik

"Brain Fog" ist kein medizinischer Fachbegriff, sondern eine laiensprachliche Sammelbezeichnung fuer subjektiv empfundene Stoerungen von Konzentration, Gedaechtnis, Wortfindung und mentaler Verarbeitungsgeschwindigkeit. In der medizinischen Literatur werden diese Beschwerden im Kontext der Schilddruesenkrankheiten unter den Begriffen kognitive Beeintraechtigung, leichte kognitive Stoerung und affektive Begleitsymptomatik gefuehrt; sie sind Bestandteil des unspezifischen Symptomspektrums einer Hypothyreose und werden auch bei Hashimoto-Thyreoiditis ohne manifeste Funktionsstoerung beschrieben.1,2,3

Charakteristisch ist eine erhebliche interindividuelle Streuung der Beschwerdeauspraegung, eine Ueberlagerung mit Muedigkeit, depressiver Symptomatik und Schlafstoerungen sowie eine weitgehende Unspezifitaet im Querschnitt. Eine pauschale Haeufigkeitsangabe ist methodisch problematisch, weil die zugrunde liegenden Studien unterschiedliche Erhebungsinstrumente, Patientenkollektive (euthyreot mit Antikoerpern, subklinisch hypothyreot, substitutionspflichtig) und Vergleichsgruppen verwenden.1,2

1. Begriffsklaerung

Der Begriff "Brain Fog" wird in der englischsprachigen Patienten- und Selbsthilfeliteratur breit verwendet; eine konsentierte diagnostische Definition existiert nicht.4 In der vorliegenden Darstellung wird er als laiensprachlicher Sammelbegriff fuer folgende neuropsychologisch fassbare Domaenen verwendet:1,2

  • Aufmerksamkeit und Konzentration (Daueraufmerksamkeit, geteilte Aufmerksamkeit).
  • Arbeitsgedaechtnis und episodisches Gedaechtnis.
  • Verarbeitungsgeschwindigkeit (psychomotorische Geschwindigkeit).
  • Exekutive Funktionen (Planung, Hemmkontrolle, kognitive Flexibilitaet).
  • Wortfluessigkeit und semantischer Abruf.

Mentale Erschoepfbarkeit und Affektregulation sind in der Literatur eng mit diesen Befunden verknuepft; sie werden hier getrennt behandelt.

2. Mechanismen der kognitiven Beeintraechtigung bei Hypothyreose

Schilddruesenhormone wirken im zentralen Nervensystem nicht ausschliesslich auf die Energie- und Sauerstoffversorgung der Neuronen, sondern direkt auf Genexpression und Zellfunktion.5 Das biologisch aktive Trijodthyronin (T3) bindet an nukleaere Schilddruesenhormon-Rezeptoren (TRalpha und TRbeta), die ueber die gesamte adulte Gehirnentwicklung hinweg in einer Vielzahl von Zielgenen exprimiert sind. Bianco et al. (2019) referieren die Mechanismen, mit denen die Verfuegbarkeit von T3 im Gewebe durch die Deiodasen Typ 1, 2 und 3 dynamisch reguliert wird; in zentralen Neuronen und in Gliazellen ist insbesondere die Typ-2-Deiodase fuer die lokale Bereitstellung von T3 aus T4 verantwortlich.5

Aus dieser Regulation lassen sich die in der Literatur diskutierten Mechanismen der kognitiven Beeintraechtigung bei Hypothyreose ableiten:1,2,5

  • Veraenderte Genexpression in hippocampalen und kortikalen Neuronen, mit Auswirkungen auf synaptische Plastizitaet und Langzeit-Potenzierung.
  • Verminderte Aktivitaet im Neurotransmitter-Stoffwechsel (Serotonin, Noradrenalin, Acetylcholin).
  • Verlangsamung des zerebralen Glukose-Stoffwechsels in bildgebenden Studien (FDG-PET).
  • Stoerungen der Myelinisierung durch oligodendrozytaere T3-Abhaengigkeit; experimentell bei juveniler und perinataler Hypothyreose besser belegt als bei adulter Form.

Samuels (2014) ordnet die klinische Konsequenz wie folgt ein: eine manifeste Hypothyreose ist in funktionell-bildgebenden und neuropsychologischen Studien mit messbaren affektiven und kognitiven Defiziten verbunden; diese sind unter Substitution weitgehend rueckbildungsfaehig. Eine subklinische Hypothyreose ist im Querschnitt nicht regelhaft mit groesseren Defiziten verbunden; sensitive neuropsychologische Verfahren zeigen geringe Effekte vor allem in Gedaechtnis und exekutiven Funktionen.2

3. Kognitive Befunde bei Hashimoto-Thyreoiditis im euthyreoten

Zustand

Eine eigene Gruppe von Untersuchungen befasst sich mit kognitiven und affektiven Befunden bei Hashimoto-Thyreoiditis, wenn die biochemische Schilddruesenfunktion im Referenzbereich liegt oder unter Substitution stabil ist. Leyhe und Muessig (2014) referieren in einer Uebersichtsarbeit eine Reihe von Studien, die bei Patientinnen und Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis in euthyreoter Stoffwechsellage eine erhoehte Praevalenz affektiver Symptome sowie subtile Defizite in Aufmerksamkeit, Gedaechtnis und exekutiven Funktionen beschreiben.1 Sie diskutieren als moegliche Mechanismen eine direkte autoimmun vermittelte zentralnervoese Komponente, lokale Hormon-Dysregulation auf Gewebs-Ebene trotz normaler Serum-Werte und psychologische Reaktionsmuster auf die chronische Erkrankung.

Eine Quer- und Laengsschnitterhebung von Djurovic et al. (Endocrine 2018, 62(1):136-143; n = 130 Hashimoto-Patientinnen und -Patienten unter Langzeit-Levothyroxin, Kontrollgruppe n = 111) berichtete gegenueber der Kontrollgruppe niedrigere Werte in Tests zu Verarbeitungsgeschwindigkeit, Wortfluessigkeit und Lebensqualitaet sowie haeufigere Angabe von Angst und depressiven Symptomen; die Effektstaerken waren moderat, ein TPO-Antikoerper-Effekt war nicht durchgaengig nachweisbar.3 Strukturelle und funktionelle MRT-Studien (beispielhaft Quinque et al. 2014, n = 18 Patientinnen und Patienten unter laenger bestehender Levothyroxin-Substitution) beschreiben geringe Veraenderungen der grauen Substanz und der funktionellen Konnektivitaet im Vergleich zu Kontrollen; die klinische Signifikanz dieser Befunde ist Gegenstand laufender Diskussion.6

Die vorliegenden Studien sind in Stichprobengroesse, Erhebungsinstrument und Kontrollgruppen heterogen; eine valide Punktangabe zur Praevalenz subjektiver kognitiver Beschwerden bei Hashimoto-Thyreoiditis ist daraus nicht ableitbar. Pauschalzahlen, wie sie in der Patientenliteratur kursieren ("bis zu 80 Prozent berichten ueber Brain Fog"), sind durch die zitierten Originalarbeiten nicht gedeckt.

4. Hashimoto-Encephalopathie als seltene Differentialdiagnose

Von den vorgenannten Befunden klar abzugrenzen ist die Hashimoto- Encephalopathie, in der englischsprachigen Literatur auch als "steroid-responsive encephalopathy associated with autoimmune thyroiditis" (SREAT) bezeichnet.7 Sie ist eine seltene neurologische Erkrankung, die nach klinisch eingefuehrten Kriterien an folgende Punkte gebunden ist:7

  • Subakut auftretende Stoerung der Vigilanz, Verwirrtheit oder neu aufgetretene psychiatrische Symptomatik.
  • Begleitende neurologische Befunde wie myoklonische Bewegungen, Krampfanfaelle, Sprachstoerung oder fokale Defizite.
  • Nachweis erhoehter Schilddruesen-Autoantikoerper, insbesondere TPO-Antikoerper; die Schilddruesenfunktion (TSH, fT4) kann dabei euthyreot, hypo- oder hyperthyreot sein.
  • Ausschluss anderer Ursachen einer Encephalopathie (infektioes, metabolisch, toxisch, paraneoplastisch).
  • Klinisches Ansprechen auf eine hochdosierte Glukokortikoid-Therapie.

Die kausale Beziehung zwischen den Antikoerpern und der Encephalopathie ist nicht endgueltig geklaert; das Krankheitsbild gehoert zu den autoimmunen Encephalopathien und ist eine Diagnose in der ueberwachten neurologischen Versorgung. Eine subjektiv empfundene Konzentrations- oder Wortfindungs-Stoerung bei ansonsten unauffaelliger Klinik begruendet keinen Verdacht auf eine Hashimoto-Encephalopathie. Die Erwaehnung in diesem Artikel dient ausschliesslich der Abgrenzung: kognitive Beschwerden bei der ueberwiegenden Mehrheit der Hashimoto-Patientinnen und -Patienten sind nicht Ausdruck dieser seltenen Differentialdiagnose.

5. Weitere differentialdiagnostische Ueberlegungen

Subjektiv als Brain Fog erlebte Beschwerden sind unspezifisch und treten bei zahlreichen anderen Konstellationen auf. In der internistischen und neurologischen Differentialdiagnostik werden unter anderem genannt:1,2

  • Schlafstoerungen, insbesondere obstruktive Schlafapnoe und chronische Insomnie.
  • Depressive Stoerungen und Angststoerungen.
  • Eisen- und Vitamin-B12-Mangel sowie Folatmangel.
  • Diabetes mellitus mit Glukose-Schwankungen, Insulinresistenz.
  • Chronische Erschoepfungssyndrome, postvirale Syndrome (unter anderem Long-COVID).
  • Pharmakologische Einfluesse (Sedativa, Antihistaminika, Anticholinergika, ZNS-wirksame Schmerzmittel).
  • Klimakterische Beschwerden und perimenopausale Hormonumstellung.
  • Beginnende kognitive Stoerungen anderer Genese.

Die Klaerung der Ursache ist Gegenstand der aerztlichen Anamnese und Diagnostik. Eine ausschliessliche Zuordnung anhaltender kognitiver Beschwerden zur Hashimoto-Thyreoiditis ohne weiterfuehrende Abklaerung ist nicht angezeigt.

6. Versorgungs-Kontext

Bei manifester Hypothyreose ist die Substitution mit Levothyroxin nach den Empfehlungen der American Association of Clinical Endocrinologists und der American Thyroid Association (Garber et al. 2012) Standard; Indikation, Dosis und Kontrolle sind in den Empfehlungen geregelt.8 Eine Mehrzahl der substituierten Patientinnen und Patienten erreicht einen TSH-Wert im Referenzbereich und berichtet einen Rueckgang vieler hypothyreoter Beschwerden, einschliesslich kognitiver Symptome.2,8

Ein Teil der Behandelten berichtet jedoch ueber persistierende kognitive und affektive Beschwerden trotz biochemisch eingestellter Schilddruesenlage. Ursache, weiterfuehrende Diagnostik und Therapie dieser Konstellation sind Gegenstand aktiver Forschung und gehoeren in die aerztliche Beurteilung im Einzelfall. Eine Kombinationstherapie aus Levothyroxin und Liothyronin (T3) sowie die Verwendung getrockneter Schilddruesenextrakte sind in einzelnen Konstellationen erwogen worden; die Studienlage ist heterogen, und die Indikationsstellung ist aerztliche Aufgabe.8

Bestehende Komorbiditaeten (autoimmune atrophische Gastritis mit Vitamin-B12-Mangel-Risiko, Zoeliakie, Eisenmangel) werden in den Schwester-Artikeln zur Hashimoto-Thyreoiditis und zu den einzelnen Mikronaehrstoffen referiert; bei klinisch relevanten Defiziten ist die Diagnostik und gegebenenfalls Substitution Gegenstand der aerztlichen Beurteilung.

7. Zusammenfassung

Subjektiv als Brain Fog erlebte Beschwerden sind Bestandteil des unspezifischen Symptomspektrums bei Hypothyreose und werden auch bei Hashimoto-Thyreoiditis in euthyreoter Stoffwechsellage beschrieben. Die zugrunde liegenden Mechanismen sind T3-vermittelte Genexpression im zentralen Nervensystem, der zerebrale Energie- und Neurotransmitter-Stoffwechsel sowie eine in der Literatur diskutierte direkte autoimmune Komponente. Pauschalisierende Haeufigkeitsangaben und kausale Zuordnungen zu einzelnen Naehrstoff-Konstellationen sind durch die vorliegenden Originalarbeiten nicht gedeckt.

Die seltene Hashimoto-Encephalopathie (SREAT) ist eine eigene, neurologisch zu diagnostizierende und zu behandelnde Entitaet; sie ist von den weit haeufigeren, leichteren kognitiven Beschwerden bei Hashimoto-Thyreoiditis klar zu trennen.

Anhaltende kognitive Beschwerden bei bestehender oder vermuteter Schilddruesenkrankheit werden in der aerztlichen Beurteilung mit der weiterfuehrenden Differentialdiagnostik abgeklaert. Eine allgemeingueltige Verzehr- oder Therapieempfehlung gegen "Brain Fog" ist aus den verfuegbaren Daten nicht ableitbar.


Dieser Artikel dient der allgemeinen wissenschaftlichen Information und ersetzt keine aerztliche Beratung oder Diagnose. Bei Beschwerden, bestehenden Erkrankungen, Schwangerschaft, Stillzeit oder paralleler Medikamenteneinnahme ist eine aerztliche Abklaerung erforderlich. Nahrungsergaenzungsmittel koennen Neben- und Wechselwirkungen haben.

Quellenverzeichnis

  1. Leyhe T, Muessig K. Cognitive and affective dysfunctions in autoimmune thyroiditis. Brain Behav Immun. 2014;41:261-266. DOI: 10.1016/j.bbi.2014.03.008.
  2. Samuels MH. Psychiatric and cognitive manifestations of hypothyroidism. Curr Opin Endocrinol Diabetes Obes. 2014;21(5):377-383. DOI: 10.1097/MED.0000000000000089.
  3. Djurovic M, Pereira AM, Smit JWA, et al. Cognitive functioning and quality of life in patients with Hashimoto thyroiditis on long-term levothyroxine replacement. Endocrine. 2018;62(1): 136-143. DOI: 10.1007/s12020-018-1649-6.
  4. Theoharides TC, Stewart JM, Hatziagelaki E, Kolaitis G. Brain "fog," inflammation and obesity: key aspects of neuropsychiatric disorders improved by luteolin. Front Neurosci. 2015;9:225. DOI: 10.3389/fnins.2015.00225.
  5. Bianco AC, Dumitrescu A, Gereben B, et al. Paradigms of dynamic control of thyroid hormone signaling. Endocr Rev. 2019;40(4):1000-1047. DOI: 10.1210/er.2018-00275.
  6. Quinque EM, Karger S, Arelin K, Schroeter ML, Kratzsch J, Villringer A. Structural and functional MRI study of the brain, cognition and mood in long-term adequately treated Hashimoto's thyroiditis. Psychoneuroendocrinology. 2014;42:188-198. DOI: 10.1016/j.psyneuen.2014.01.015.
  7. Mocellin R, Walterfang M, Velakoulis D. Hashimoto's encephalopathy: epidemiology, pathogenesis and management. CNS Drugs. 2007;21(10):799-811. DOI: 10.2165/00023210-200721100-00002.
  8. Garber JR, Cobin RH, Gharib H, et al. Clinical practice guidelines for hypothyroidism in adults: cosponsored by the American Association of Clinical Endocrinologists and the American Thyroid Association. Thyroid. 2012;22(12):1200-1235. DOI: 10.1089/thy.2012.0205.
  9. Caturegli P, De Remigis A, Rose NR. Hashimoto thyroiditis: clinical and diagnostic criteria. Autoimmun Rev. 2014;13(4-5):391-397. DOI: 10.1016/j.autrev.2014.01.007.
  10. Chaker L, Bianco AC, Jonklaas J, Peeters RP. Hypothyroidism. Lancet. 2017;390(10101):1550-1562. DOI: 10.1016/S0140-6736(17)30703-1.

Verifikationsstand (Stand 2026-05-22):

Alle 10 Quellen via PubMed und DOI-Resolver verifiziert. Leyhe und Muessig 2014 (PMID 24685840), Samuels 2014 (PMC4264616), Djurovic 2018 (PMID 29959689; Jahr und Pagina aus V1/V3 korrigiert), Bianco 2019 (PMC6596318), Quinque 2014 (PMID 24636515), Theoharides 2015 (PMID 26190965), Mocellin 2007 (DOI 10.2165/00023210-200721100- 00002). Garber 2012, Caturegli 2014 und Chaker 2017 sind aus den Schwester-Artikeln 20 (Hypothyreose), 24 (Hashimoto-Ratgeber) und 25 (Hashimoto-Symptome) bereits in identischer Form gepruefte Quellen.

Aus V1/V3 gestrichen oder ersetzt:

  • Heilungsversprechen "Die kognitiven Probleme sind reversibel, sobald die zugrunde liegenden Ursachen behandelt werden" sowie "Brain Fog ist behandelbar ... kann den Nebel deutlich lichten"
  • Art. 7 Abs. 3 LMIV; ersatzlos gestrichen, ersetzt durch die sachliche Aussage zur weitgehenden Rueckbildung unter Levothyroxin-Substitution nach Samuels 2014 und Garber 2012.
  • Tabellen "Uebersicht der Ursachen", "Optimale Werte fuer klares Denken" und Naehrstoff-Ziellisten (Ferritin > 70 ng/mL, B12

    400 pg/mL, Vitamin D 40-60 ng/mL) - Art. 14 HCVO und Art. 10 Abs. 1 HCVO sowie redaktioneller Standard Ziff. 5; ersatzlos gestrichen.

  • Naehrstoff- und Dosis-Empfehlungen ("Selen 200 ug/Tag", "Magnesium 300-400 mg/Tag", "Omega-3 1-2 g EPA/DHA taeglich") - Art. 14 HCVO; gestrichen. Selen 200 ug/Tag liegt zudem ueber der vom BfR fuer NEM empfohlenen Hoechstmenge von 45 ug/Tag.
  • Imperative Therapie-Anweisungen ("TSH in den unteren Normbereich bringen", "T3-Kombinationstherapie besprechen", "Gluten testen")
  • redaktioneller Standard Ziff. 2 Buchst. c und Ziff. 6; in deskriptive Aussagen mit Verweis auf die aerztliche Beurteilung ueberfuehrt.
  • Pauschalzahlen ohne Belegtreue ("bis zu 80% Brain Fog", "60% Eisenmangel", "70-90% Vitamin-D-Mangel") - in qualitative Aussagen ueberfuehrt; in der zitierten Form von den Originalarbeiten nicht gedeckt.
  • Liontiris/Mazokopakis 2017 (Hell J Nucl Med) und Watt 2006 (Eur J Endocrinol) als zentrale Belege durch peer-reviewte Primaer- und Leitlinien-Quellen ersetzt.
  • Werbliche Wendungen ("Nebel lichten", "die gute Nachricht", "Geduld ist wichtig") - gestrichen, durch sachliche Versorgungs-Beschreibung ersetzt.
  • Titel umformuliert: "Brain Fog bei Hashimoto: Wenn der Kopf nicht klar wird" -> "Kognitive Beeintraechtigung bei Hashimoto- Thyreoiditis und Hypothyreose: Mechanismen und Differentialdiagnostik".
  • Schluss-Hinweis nach redaktionellem Standard uebernommen.
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